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Horizontal bringt keinen Erfolg
06. November 2025
Artikel trans aktuell digital 21-2025 vom 06.11.2025, S. 8
Horizontal bringt keinen Erfolg
Die Logistikberatung TransCare fordert kranbare Trailer anstatt horizontaler Systeme für den Kombinierten Verkehr – Helrom-Insolvenz als Beispiel
Für Ralf Jahncke kam die Insolvenz von Helrom nicht überraschend. Seit Jahren beobachtet er horizontale Systeme für den Kombinierten Verkehr (KV). Konkret: Trailerzug-Konstrukte und Seitenverladungskonzepte wie das von Helrom. „Die Kosten liegen bei horizontalen Systemen immer rund 20 Prozent höher als bei vertikalen“, lautet sein Fazit.
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„Die Waggons sind unbeladen schon zu schwer. Da summieren sich Massen“, sagt Dr. Andreas Deutsch, Senior Consultant bei TransCare, gegenüber trans aktuell. Er bezeichnet horizontale Systeme als ineffizient. Neben Helrom nennt Deutsch das horizontale Verladungssystem Modalohr der elsässischen Lohr-Gruppe als Beispiel. Es nutzt schwenkbare Taschenwagen, der Trailer fährt seitlich auf und ab. Mit 350.000 Euro liegen die Kosten laut Deutsch für einen Waggon dreimal höher als bei herkömmlichen. Ohne spezielle Terminals funktioniere das System nicht: „Ein Subventionsloch sondergleichen.“
Nachstehend der Link zu dem gesamten Artikel in der trans aktuell digital vom 06.11.2025:
"Horizontal bringt keinen Erfolg"
Die Logistikberatung TransCare fordert kranbare Trailer anstatt horizontaler Systeme
für den Kombinierten Verkehr – Helrom-Insolvenz als Beispiel

